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Tokio



  • Beschreibung
  • Sightseeing
  • Kulinarisches
  • Shopping
  • Kultur
  • Besonderheiten
  • Wetter
  • Unterkünfte
  • Anreise



  • Beschreibung


    Tokio ist seit 1868 die Hauptstadt Japansund mit knapp 8,5 Millionen Einwohnern auch die größte Metropole der Welt. Die Weltstadt ist das Finanz-, Industrie-, Handels- und Kulturzentrum Japans. Hier steht auch der Kaiserpalast. Eigentlich wurde die Stadt 1943 aufgelöst und in folgende 23 autonome Bezirke unterteilt. Im Westen werden diese aber weiterhin als die Stadt „Tokio“ bezeichnet.
    Tokio ist in folgende 25 Stadtbezirke unterteilt:

    • Adachi
    • Arakawa
    • Bunkyō
    • Chiyoda
    • Chūō
    • Edogawa
    • Itabashi
    • Katsushika
    • Kita
    • Kōtō
    • Meguro
    • Minato
    • Nakano
    • Nerima
    • Ōta
    • Setagaya
    • Shibuya
    • Shinagawa
    • Shinjuku
    • Suginami
    • Sumida
    • Toshima
    • Taitō

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    Tokio Sightseeing



    Kaiserpalast:

    Der Kaiserliche Palast (Kokyo) ist die Residenz des japanischen Kaisers (Tennō) und seiner Familie. Er steht an der Stelle des einstigen Schlosses Edo und ist von Parkanlagen umgeben. Am Kaisergeburtstag, dem 23. Dezember, und zum Neujahrsgruß, am 2. Januar, hat die Kaiserfamilie einen öffentlichen Auftritt am Balkon. Nur zu diesem Termin dürfen auch Besucher in den inneren Teil des Palastes. Ansonsten sind allein die östlichen Gärten (Kyoko Higashi Gyoen) für die Öffentlichkeit zugänglich. Der große Park ist von Teilen des alten Burggrabens umgeben und auch Reste der ehemaligen Stadtmauern sind hier zu sehen. In dem hübsch angelegten Garten gibt es außerdem einen Teich, einen Wasserfall und ein Teehaus.

    Öffnungszeiten der Ostgärten: täglich (außer Montags und Freitags) von 9 Uhr bis 16.30 Uhr


    Meiji Schrein:

    Der Meiji-Schrein (Meiji Jingu) wurde 1920 zu Ehren des verstorbenen Kaisers Meiji und der Kaiserin Shoken eingeweiht. Im zweiten Weltkrieg wurde er zerstört aber 1958, mit Hilfe von über 100.000 freiwilligen Helfern, wieder aufgebaut. Durch ein gewaltiges Holztor betreten die Besucher einen immergrünen Wald und folgen dem breiten Kiesweg um zum Schrein zu gelangen. Die 120.000 Bäume des Waldes (365 Arten) wurden von Menschen aus dem ganzen Land gespendet. Neben der Haupthalle hängen Täfelchen, auf denen die Besucher ihre Wünsche festgehalten haben. Außerdem befindet sich hier ein kleines Museum, welches Exponate ausstellt die dem Kaiserpaar gehörten. Am Wochenende finden auf dem Gelände häufig Hochzeitsumzüge, in traditionellen Kimonos, statt. Der Meiji Jingu Garten (Gyoen)ist vor allem Ende Mai bis Juni, zur Irisblüte, einen Besuch wert.

    Öffnungszeiten Tempel: Täglich von Sonnenaufgang bis –untergang

    Öffnungszeiten Garten: täglich 09.00-16.30 Uhr , Eintritt 500 Yen


    Omiya Bonsai Village:

    Außerhalb der Großstadt Omiya wurde 1925 das Bonsai Dorf eröffnet. Hier werden Bonsais in privaten Gärten von Züchtern herangezogen. Der attraktivste Garten ist der Mansei-en der Familie Kato. Genießen Sie den Anblick der hochpreisigen Gewächse, die Ruhe und die gastfreundliche Atmosphäre.


    Tokyo-Tower:

    Der 333 Meter hohe Turm wurde 1958 nach dem Vorbild des Pariser Eifelturms fertiggestellt. Er dient als Fernseh- und Aussichtsturm. Auf 150 Metern Höhe befindet sich eine zweistöckige, verglaste Aussichtsplattform mit Restaurants und Geschäften. Von der zweiten Aussichtsplattform, auf 250 Metern Höhe, kann man bis zum Fuji, Japans höchtem Berg, sehen. Besonders nachts ist ein Besuch zu empfehlen, da man hier die funkelnden Lichter der Metropole bewundern kann. Der orange-weiß bemalte Turm steht im Shiba-Park im Stadtbezirk Minato. Am Fuße des Tokyo-Tower befindet sich ein vierstöckiges Gebäude mit Aquarium, Wachsfigurenkabinett, Spielhalle, Souvenirläden, Restaurants und einen kleinen Vergnügungspark.


    Sensoji-Tempel:

    Der buddhistische Tempel in Asakusa wurde bereits 628 n. Chr. zu Ehren der Barmherzigkeitsgöttin „Kannon“ errichtet. Früher gehörte der Tempel zu der Tendai-Sekte, ist aber seit dem 2.Weltkrieg unabhängig. Heute kommen viele Pilger und Touristen um den ältesten Tempel Tokios zu sehen. Das eindrucksvolle „Kaminarimon“ (Donnertor) am Eingang des Tempels ist bekannt für seine riesige Papierlaterne. Deren rote und schwarze Farben sollen Blitz und Donner symbolisieren. Auf dem Weg zum Tempel (Nakamise-dori) finden sich Verkaufsstände mit traditionellen Speisen und Souvenirs. Neben dem Haupttempel befindet sich eine fünfstöckige Pagode und ein Japanischer Garten im Tempelbezirk. Daneben steht ein Shinto-Schrein, der Asakusa Jinja.


    Weiteres Sehenswürdiges:

    Tokyo Rainbow Town (Odaiba)
    Ueno-Zoo mit der Ueno-Zoo Monorail
    Rathaus
    Disneyland


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    Kulinarisches



    In japanischen Restaurants gibt es zwar meist keine englische Speisekarte, dafür liegen die angebotenen Gerichte als Kunststoffmodelle im Schaufenster aus. Die Hauptbestandteile der japanischen Küche sind Gemüse, Sojabohnen, Reis, Fisch und Meeresfrüchte. Es gibt aber auch Rindfleisch, wie das exklusive Kobe-Rind, Geflügel und Schweinefleisch. Besondere Spezialitäten sind Sashimi (roher Fisch), Tempura (in Tempuramehl gewälzte, frittierte Fisch oder Gemüsestücke) und Miso-Suppe (klare Gemüsesuppe). In den Sushi-Bars laufen kleine Teller mit verschiedenen Sushi Variationen auf einem Fließband an den Gästen vorbei. So kann sich jeder, auch ohne japanischkenntnisse, nehmen was ihm gefällt. Beim Teppanyaki wird das Essen direkt am Tisch der Gäste, auf heißen Platten, zubereitet. Ein besonderes Erlebnis ist es dabei den geschickten Köchen zuzusehen, wie diese mit den frischen Zutaten jonglieren. Das Japanische Fondue heißt Shabu-Shabu. Die Tische in den speziellen Restaurants haben ein Loch in der Mitte in das ein Topf mit heißem Wasser eingelassen wird. Hier taucht man nun mit Stäbchen rohe Gemüsestreifen, dünne Fleischscheiben, Tofustücke und Glasnudeln in kleinen Sieben hinein um diese zu garen. Die Preise in japanischen Restaurants sind ziemlich hoch. An jeder Ecke gibt es aber auch preiswerte Nudelrestaurants die Ramen, Somen, Soba und Udon anbieten. Selbstverständlich finden sich in einer Weltstadt wie Tokio auch eine Vielzahl an internationalen Restaurants.

    Tipp: Der Tsukiji-Fischmarkt gilt als größter Markt für Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch Obst, Gemüse und Küchenutensilien werden hier angeboten. Der Markt ist täglich von 5 bis 13 Uhr geöffnet. Die ersten Stände, die für Touristen zugänglich sind öffnen jedoch erst um 7 Uhr..

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    Shopping



    Ginza:

    Ginza gilt als Mekka für Shoppingfans und ist gleichzeitig das teuerste Einkaufsviertel in Tokio. Neben hochkarätigen Designern wie Dior, Gucci, Armani etc. gibt es auch viele kleine Designerboutiquen, große Kaufhäuser, sowie Geschäfte mit Kosmetikprodukten, Wohnaccessoires und Galerien. Hier befindet sich auch Mikimoto, der edelste Perlenladen der Stadt. 1893 hat Herr Mikimoto die Zuchtperlen erfunden und das Geschäft eröffnet.


    Shibuya:

    Shibuya ist das Einkaufs und Vergnügungsviertel, dass vor allem junge Tokyoter anzieht. In diversen Boutiquen, Kaufhäusern und Musikläden finden sich die neuestens Trends im Bereich Mode, Accessoires und CD´s. Außerdem gibt es in diesem Stadtteil zahlreiche Discos, Kinos und Theater.


    Harajuku:

    Harajuku gilt mittlerweile als eines der wichtigsten Zentren der japanischen Modewelt. Bunte Klamotten und schrillen Kitsch findet man vor allem in den Boutiquen in der Straßen Takeshita-dōri, Omotesandô und Meiji-dōri. Dieses Viertel ist vor bei den exzentrischen Jugendlichen sehr beliebt. Jeden Sonntag treffen sich ausgefallen gestylte Teenager, wie Gothics oder Cosplayer, zwischen der Bahnstation und dem Yoyogi-Park auf einer kleinen Brücke. Viele Fotografen sind anwesend um die phantasievollen Selbstkreationen abzulichten und im Park spielen häufig junge (Rock-)Bands.


    Akihabara:

    Der Stadtteil Akihabara ist ein muss für Elektronikfans. Hier gibt es eine schier unendliche Auswahl an preiswerten Elektrogeräten und Computern. Zahlreiche Second-Hand-Shops für Videospiele und die achtstöckige "Sega World" lassen die Herzen der Videospielfreunde höher schlagen.


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    Kultur



    Bühnen:

    Die traditionellen japanschen Theaterformen sind das Nō und das Kabuki. Die Darsteller des Nō Theaters sind tanzende Männer die von Musik begleitet werden. Behandelt werden Themen wie Literatur und Mythologie. Das Kabuki Theater ist etwas weniger förmlich und besteht aus Gesang, Tanz und Pantomime. Solche Aufführen können Sie beispielsweise im Kabuki-za-Theater erleben. Westliche Stücke werden im Tokyo Globe Theatre aufgeführt. Musicals und Revuen im Takarazuka Grand Theatre.


    Museen & Galerien:

    Hier eine Auswahl von interessanten Museen in Tokio:

    Edo-Tokyo-Museum
    Biermuseum Yebisu
    Tokyo Metropolitan Art Museum
    Nationalmuseum Tokyo
    NTT Inter Communication Center
    Ōta Memorial Museum of Art
    Mori Art Museum
    National Museum of Modern Art
    Museum of Contemporary Art Tokyo


    Veranstaltungen:

    Zu den Hauptattraktionen zählen die öffentlichen Auftritte des Kaisers, zu denen auch der Bevölkerung Zutritt zum Palast gewährt wird. (Ippan Sanga am 02.Januar und der Kaisergeburtstag „Tenno Tanjobi“ am 23. Dezember). Im Januar und September finden große Sumo-Ringkämpfe in der Kokugikan Sumo Hall statt. Ein weiteres sportliches Highlight sind die Pferderennen im Tokyo Racecourse. Das Yushun Himba im Mai und der Japan Cup im November. Die religiösen Festivals werden Matsuri genannt. Hier werden kleine Schreine in Paraden durch die Straßen getragen. Die Menschen sind festlich kostümiert und werden von traditioneller Musik und Tanz begleitet. Die bekanntesten Matsuri sind im Mai das Kanda Matsuri in Kenda und das Sanja Matsuri in Asakusa. Sowie das Mitte Juni stattfindende Sanno Matsuri in Akasaka. Anfang April blühen für etwa zwei Wochen die Kirschblüten(Hanami). Die Japaner nutzen dieses Ereigniss um in den Parks, unter der Blütenpracht, zu Picknicken und zu feiern. Besonders zu empfehlen sind der Park des Kaiserpalastes und der Ueno-Park.

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    Besonderheiten



    Eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist das Karaoke singen. Üblich ist es spezielle Karaokekabinen anzumieten, die je Platz für Gruppen unterschiedlicher Größe bieten. So ist man beim singen unter sich. Karaokeanlagen finden sich mitunter auch in Taxis oder Hotelzimmern.

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    Wetter



    Tokio liegt in der gemäßigten Klimazone. Das ganze Jahr über sind die Temperaturen relativ mild. Nach der Tsuyu (Regenzeit), Ende Juni bis Mitte Juli, sind die Sommer sind mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25 °C ziemlich heiß. Im September und Oktober können Taifune starke Windböen und Regenschauer bringen. Die Winter bei 8 °C eher trocken und mild. Es kann aber auch Schnee fallen.

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    Unterkünfte



    In Tokio findet sich eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit für jeden Geldbeutel.
    Empfehlungen für Tokio:

    Oder stellen Sie sich Ihr eigenes Angebot zusammen:



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    Anreise



    Anreise mit dem Flugzeug:

    Narita Airport (NRT):
    Der Flughafen Narita liegt 65 km östlich von Tokio. Hier verkehren ausschließlich Auslandsflüge. Der Skyliner der Keisei Electric Railway sowie der Narita Express und Narita Rapid Service von JR East bringen Sie in einer Stunde ins Stadtzentrum. Die Kosten für ein Zugticket liegen bei ¥ 920- ¥ 3.000. Eine vorhergehende Reservierung ist hier nötig. Es werden auch Airport Limousine-Busse eingesetzt. Diese fahren zu den großen Hotels im Zentrum, nach Yokohama und zum Haneda Airport. Eine Fahrkarte kostet etwa ¥ 3.000. Eine Taxifahrt ins Zentrum dauert etwa 90 Minuten und ist mit einem Preis ab ¥ 20.000 sehr teuer.

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    Haneda Airport (HND):

    Der etwa 16 Kilometer südlich der Stadt liegende Bahnhof wird nur für den Inlandsverkehr genutzt. Für etwa ¥ 7.000 bringt ein Taxi sie in die Innenstadt.


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