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Lissabon



  • Beschreibung
  • Sightseeing
  • Kulinarisches
  • Shopping
  • Kultur
  • Besonderheiten
  • Wetter
  • Unterkünfte
  • Anreise



  • Beschreibung


    Lissabon ist mit einer Fläche von 84 km² nicht nur die größte Stadt Portugals, sondern zugleich die Hauptstadt. Über eine halbe Millionen Menschen leben hier. Die Stadt liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik. In Lissabon befinden sich auch der Regierungssitz und der wichtigste Hafen des Landes. Sie ist in 4 Bezirke (bairros) mit 53 Gemeinden (freguesias) unterteilt.


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    Lissabon Sightseeing



    Torre de Belém:

    Am Ufer des Tejo steht eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Der Torre de Belém wurde zwischen 1515 und 1521 unter König Manuel I. von Francisco de Arruda erbaut. Der Turm diente viele Jahre als Leucht- und Wachturm. Zwischenzeitlich wurden hier auch Gefangene untergebracht und Waffen gelagert. Er galt auch als Schutzsymbol der Seefahrer. Während der napoleonischen Invasion wurde der Turm zerstört, aber im Jahre 1846 wieder rekonstruiert. Eine sechseckige Bastion mit dreieinhalb Meter dicken Mauern steht vor dem vierstöckigen Turm. Wer die Wendeltreppe in seinem inneren erklimmt gelangt auf eine Aussichtsplattform in 35 Meter Höhe und wird hier mit einem phantastischen Blick über den Fluss belohnt. Der weiße Steinturm ist ein grandioses Beispiel des manuelinischen Baustils. Er ist verziert mit Dekorationselementen und Symbolen die sich auf die Seefahrt und die Macht des Königs beziehen versehen. Die UNESCO erklärte den Torre de Belém 1983 zum Weltkulturerbe.

    Öffnungszeiten:
    Oktober bis April: 10:00 - 17:00 Uhr;
    Mai bis September: 10:00-18:30 Uhr;

    Eintritt: 3 €

    Mosteiro dos Jerónimos:

    Das Hieronimus-Kloster aus dem 16. Jahrhundert ist ein weiteres der wenigen erhaltenen Bauwerke der Manuelinik. Dieser Baustil wurde nach Manuel I. benannt und verbindet Elemente der Spätgotik mit denen der Renaissance. Im Kloster befinden sich die Grabstätten des bekannten Seefahrers Vasco da Gama und des berühmtesten portugiesischen Schriftstellers Luís de Camões. Außerdem sind in den Seitenflügeln das Marinemuseum und das Archäologische Museum (Museu Nacional de Arqueologia) untergebracht. Den herrlichen zweistöckige Kreuzgang mit wunderschönen Verzierungen, den großen Klostergarten und das Refektorium sollten Sie gesehen haben. Die prächtig verzierte Klosterkirche Santa Maria de Belém ist der Jungfrau Maria gewidmet. Auch dieses Kloster wurde 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

    Öffnungszeiten:
    Oktober bis April: 10:00 - 17:00 Uhr;
    Mai bis September: 10:00-18:00 Uhr;

    Eintritt: 4,50 € für das Kloster, die Besichtigung der Klosterkirche ist kostenlos.

    Catedral Sé Patriarcal:

    Die Kathedrale ist die älteste Kirche der Stadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert unter Portugals erstem König Dom Alfonso Henriques, im romanischen Stil erbaut. Durch Renovierungen nach Erdbebenschäden wurden auch gotische und barocke Elemente hinzugefügt. Sehenswert sind vor allem das Taufbecken in dem bereits der Heilige Antonius getauft worden sein soll, die Weihnachtskrippe von Machado de Castro aus dem Jahre 1766, der Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert, die Schatzkammer und die Ausstellung die archäologischen Ausgrabungen alter Gebäudeteile zeigt.

    Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 09.00 - 17.00 Uhr

    Eintritt: 2 € für das Museum und die Schatzkammer, die Besichtigung der Kirche ist kostenlos.


    Castelo de São Jorge:

    Die Burgruine des Castelo de São Jorge (Kastell St. Georg) ist das älteste Bauwerk der Stadt. Es steht auf dem höchsten Hügel der Stadt und diente bereits den Römern, Westgoten und Mauren als Befestigungsanlage. Heute ist die Ruine ein beliebter Ausflugsort. Von den begehbaren Mauern hat man einen eindrucksvollen Blick über Lissabon. Die ehemalige Festung verfügt außerdem über eine große Parkanlage, zehn Wehrtürme und einen Burggraben. Insgesamt erstreckt sich das Areal auf rund 6.000 m². Hier finden im Sommer regelmäßig Festivals statt. Im Inneren des Burgkomplexes sind Multimedia-Präsentationen über die Stadtgeschichte zu sehen..

    Öffnungszeiten: November bis Februar: 9:00 - 18:00 Uhr;
    März bis Oktober: 9:00-21:00 Uhr;

    Eintritt: 5,- €


    Weitere interessante Sehenswürdigkeiten:

    • Aquädukt “Aqueduto das Águas Livres“
    • Fahrstuhl “Elevador de Santa Justa“
    • Seefahrerdenkmal „Padrão dos Descobrimentos“
    • Park Jardim da Estrela
    Palácio Nacional da Ajuda
    • Brücke „Ponte 25 de Abril“
    • Praça do Comércio
    Oreanium


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    Kulinarisches



    Die Seefahrer brachten exotische Gewürze und Zutaten aus Regionen wie Asien, Afrika und mit und integrierten diese in die portugiesische Küche. Sie gilt als deftig und sättigend. Das Portugiesische Nationalgericht ist der Bacalhau (Stockfisch). Weitere typische Speisen für Lissabon sind Caldo verde (Grühnkohlsuppe), Fischsuppe (caldeirada), Cozido (Eintopf mit Reis, Huhn und Rindfleisch), Cozido à portuguesa (Gemüseeintopf ), Feijoada ( Bohneneintopf), Sardinhas asadas (gegrillte Sardinen), Arroz de marisco (Reis mit Meeresfrüchten ) , Carne de porco alenteja (Schweinefleisch mit Muscheln), Bife (Steak), Lamm, Nieren- und Lebergerichte, Açorda (Brotbrei in verschiedensten Variationen) und natürlich fangfischen Fisch und Meeresfrüchte. Zwischendurch gönnen sich der Lisboeta ein Pastéis de Belém (mit Vanillecreme gefülltes Blätterteigküchlein) und dazu einen Galão (portugiesischen Latte Macchiato). Für Portweinliebhaber empfiehlt sich ein Besuch im staatlichen Portweininstitut. Hier können Sie zwischen rund 250 Sorten wählen.


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    Shopping



    Baixa:

    Die Baia ist die Haupteinkaufsgegend der Stadt. Sie umfasst Rossio, die Rua Augusta die Rua dos Fanqueiros, die Rua da Prata und deren Querstraßen, den renovierten Chiado und die Avenida da Liberdade. In der Rua Augusta befinden sich vor allem die großen Ladenketten, im Stadtteil Chiado um die Rua Garrett kostspielige Boutiquen und internationale Designer in der Prachtstrasse Avenida da Liberdade. In den kleinen Nebenstraßen sind viele Traditions- und Familienbetriebe ansässig.


    Avenida de Roma:

    Edle und luxuriöse Boutiquen findet man in der Gegend der Avenidas Novas, um die Avenida da Roma.


    Einkaufszentren
    In den Einkaufszentren werden die unterschiedlichsten Produkte in verschiedenen Läden angeboten. Es gibt Restaurants und häufig Möglichkeiten zur Freizeitgestalltung wie Kinos oder eine Go-Kart-Bahn. Das besondere ist, dass diese Center in der Regel bis Mitternacht geöffnet haben. Die beliebtesten Shopping Center sind das Centro Comercial Colombo in Benefica mit über 400 Geschäften eines der größten in Europa , das Centro Comercial das Amoreiras in Chiado mit über 300 Läden und das Centro Comercial Vasco da Gama auf dem ehemaligen Expo-Gelände mit etwa 160 Geschäften.


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    Kultur



    Bühnen:

    Auch von außen sehr Sehenswert sind die alten Theater, wie das Teatro São Luiz und das Teatro da Trindade im Stadtteil Chiado und das Teatro Nacional Dona Maria II am Rossio. Hier werden vor allem klassische Stücke in portugiesischer Sprache inszeniert. Das Teatro da Trindade ist aber auch für experimentelle Tanztheater bekannt. Die Lissabonner Oper Teatro Nacional de São Carlos liegt im Stadtteil Chiado und spielt hauptsächlich italienische Werke. In dem im Parque das Nações im Stadtteil Oriente gelegne Teatro Camões werden überwiegend Ballette aufgeführt. Die Gulbenkian-Stiftung bietet eigene Konzertsäle und ein Orchester. Freunde des Expirimentellen Theaters kommen im Teatro da Cornucópia im Stadtteil Bairro Alto auf ihre Kosten. Wenn Sie sich für Revue-Theater und Musicals interessieren sollten Sie das Teatro Politeama oder das Casino Estoril besuchen.


    Museen & Galerien:

    In Lissabon befinden sich Museen zu den verschiedensten Themenbereichen. Hier eine kleine Auswahl::

    Museu Nacional de Arte Antiga (nationale Kunstgalerie)
    Museu Nacional do Azulejo (Nationalmuseum für Fliesenkunst)
    Museu Calouste Gulbenkian
    Centro Cultural de Belm
    Casa Fernando Pessoa
    Museu de Marinha (Marinemuseum)
    Museu do Chiado (Museum für Zeitgenössische Kunst)
    Museu do Traje (Trachtenmuseum)
    Museu Nacional de Arqueologia (Archäologisches Museum)
    Museu Nacional dos Coches (Kutschenmuseum)
    Museu da Água (Wassermuseum am Aquädukt)


    Veranstaltungen:

    Die Lisboeta sind ein lebenslustiges Volk, das gerne feiert. Große Umzüge finden zum Lissabonner Karneval besonders im Parque do Naes statt. Am 2.Sonntag der Fastenzeit ist die Procisso do Senhor dos Passos, eine religiöse Prozession im Altstadtviertel Graça und im Juni werden die Festas dos Santos Populares (Feste der Volksheiligen)in der ganzen Stadt gefeiert. Der Höhepunkt ist die Parade Marchas populares mit farbenprächtigen Kostümen und portugiesischer Musik am Vorabend des Dia de Santo António (Schutzpatron von Lissabon) auf der Avenida da Liberdade. Sportbegeisterte werden sicher die Tennismeisterschaft Estoril Open und das Formel 1 Rennen Moto Grand Prix Estoril im April, sowie der Lisbon Marathon im Dezember interessieren. Auch für Musikliebhaber hat Lissabon einiges zu bieten. Anfang Februar läuft in der ganzen Stadt das Fado-Festival. Die klassischen Konzerte der Calouste Gulbenkian Foundation sind über das ganze Jahr verteilt. Auch die Estoril Musikwochen bieten im Juni und August viele klassische Konzerte. Der Ort Estoril liegt etwa 20 Kilometer von Lissabon entfernt. Im Mai läuft das dreitägige Rockfestival Super Bock Super Rock im Parque do Tejo. Im August findet in der Parkanlage der Fundacao Calouste Gulbenkian ein Jazzfestival. statt. Auch das internationale Festival des unabhängigen Films Lisboa welches vom 24. April bis 4.Mai stattfindet ist einen Besuch wert.

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    Besonderheiten



    Der portugiesische Musikstil Fado behandelt Themen wie unglückliche Liebe, Schicksal, Traurigkeit, soziale Missstände oder Nostalgie, aber vor allem geht es um die „saudade“ (die Sehnsucht nach der Heimat).Trotz dieser traurigen Themen sind Fadolieder nicht zwangläufig Klagelieder, es gibt auch heitere. Der Sänger oder die Sängerin ist schwarz gekleidet und dahinter spielen Musiker die zwölfsaitige guitarra portuguesa (portugiesische Gitarre). Manchmal kommt auch eine Viola baixa (Bassgitarre) hinzu. Sobald die Nacht anbricht regiert in Lissabon der Fado. In kleinen Kneipen und dunklen Lokalen finden die mitreißenden Fado-Aufführungen statt, das Publikum hört auf zu essen und lauscht dem inbrünstig-melancholischen Klang. Der Fado hat seinen Ursprung Ende des 18. Jahrhunderts in den Armenvierteln von Lissabon. Bekannte Fadistas waren Amália Rodrigues, Alfredo Marceneiro, Maria da Fé und Carlos do Carmo.

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    Wetter



    Lissabon liegt in der subtropischen Klimazone. Durch die Lage, direkt am Atlantik sind die Sommer nicht zu heiß und die Winter, mit Durchschnittlich 11,8 °C eher mild. Das Thermometer fällt hier äußerst selten unter den Gefrierpunkt. Allerdings sind die Niederschlagswerte von November bis Februar sehr hoch. Der Hochsommer, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 21,8°C, ist dagegen fast frei von Niederschlägen. Die beste Reisezeit ist von März bis Juli und der Frühherbst.


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    Unterkünfte



    Eine große Auswahl an Unterkünften in Lissabon finden Sie hier:

    Oder stellen Sie sich Ihr eigenes Angebot zusammen:



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    Anreise



    Anreise mit dem Flugzeug:

    Lisboa Portela Aeroporto:
    Der Flughafen liegt etwa 13 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums. Der AeroBus Linie 91 fährt im 20 Minuten-Takt (7:45 bis 21 Uhr) ins Stadtzentrum und zum Bahnhof Cais do Sodré. Eine Fahrkarte kostet etwa 2,50 €. Auch die Carris-Linienbuslinien 5, 22, 44, 45 und 83 bringen sie in die Innenstadt. Eine einfache Fahrt kostet 1,- € und eine Tageskarte, die Sie zur Benutzung aller Straßenbahnen und Busse berechtigt, ca. 3,- €. Eine fahrt mit dem Taxi kostet ca. 10 €.

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    Anreise per Bahn:

    Lissabon hat fünf große Bahnhöfe. Fahrgäste aus dem Norden und Westen kommen meist am Bahnhof Santa Apolónia an. Von hier aus gelangen Sie am besten mit dem Bus oder dem Taxi in das Stadtzentrum. Aus dem Süden kommende Züge fahren zum Bahnhof Barreiro am Tejo-Südufer. Eine Fähre bringt Ankömmlinge zum Hafen Terreiro do Paço in der Nähe des Praça do Comércio. Der Oriente-Bahnhof, am Parque das Nações am östlichen Rand der Innenstadt gelegen, ist an das U-Bahnnetz angeschlossen. Genau wie die Bahnhöfe Rossio, zwischen dem Praça dos Restauradores und dem Platz Rossio, und Cais do Sodré, nahe dem Praça Duque da Terceira.


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